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Anaphylaxie

Anaphylaxietherapie Algorithmus 2013.pdf

 

AWMF Deutschsprachige Leitlinie

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Inhalative Allergien

Inhalative Allergien treten bei ungefähr 20% der Bevölkerung auf, wobei Outdoorallergene wie Gräser- und Birkenpollen die häufigsten Auslöser sind. Im Innenbereich verursachen vor allem die Hausstaubmilbe und Tierhaare Probleme. Die Diagnostik ist in der Regel einfach und erfolgt mittels Pricktest oder IgE Bestimmung. Die Behandlung sollte nach dem Stufenschema Karenzmaßnahmen - medikamentöse Therapie - Allergen-Immuntherapie erfolgen.

Weitere Informationen:

AWMF Leitlinie Hauttest

ARIA Guidelines (pdf)

Österreichischer Pollenwarndienst

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Insektengiftallergie

Insektenstiche sind im deutschsprachigen Raum der häufigste Auslöser von schweren allergischen Reaktionen. In Österreich sind 3,3% von einer systemischen Insektengiftallergie betroffen und 4,6% reagieren mit einer gesteigerten Lokalreaktion. Während bei systemischen Reaktionen eine exakte Abklärung notwendig ist, muss bei lokalen Schwellungen keine Diagnostik erfolgen. Alle Patienten und Patientinnen, die nach einem Stich auch Atem- oder Kreislaufprobleme erleiden, sollten unbedingt eine Immuntherapie erhalten, die in mehr als 90% der Fälle erfolgreich ist.

Weitere Informationen

Praxisorientierter Leitfaden (ALK): Muss aus rechtlichen Gründen bitte per Email angefordert werden (Print oder PDF Version): office_at@remove-this.alk.net

AWMF Deutschsprachige Leitlinie

EAACI Guidelines, Diagnosis

EAACI Guidelines, Therapy

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Nahrungsmittelallergie

Eine klassische Nahrungsmittelallergie vom Soforttyp ist in Österreich selten. Viel häufiger liegen Verdauungsproblemen eine Lactoseintoleranz oder eine Fruktosemalabsorption zu Grunde. Selten kommt auch eine nicht IgE mediierte Allergie, die glutensensitive Enteropathie in Frage. Daher sollten diese Ursachen primär ausgeschlossen werden und erst danach eine Allergiediagnostik erfolgen. Ausnahme ist natürlich das Auftreten von typischen Symptomen der Soforttyp-Allergie, wo die allergologische Abklärung sofort erfolgt. Die mit Abstand am häufigste Nahrungsmittelallergie ist das orale Allergiesyndrom, das primär durch eine Kreuzreaktion zwischen Birkenpollen und Obst als auch Gemüse (v.a. Nüsse und Äpfel) bedingt ist. Andere Nahrungsmittelallergien sind kein großes epidemiologisches Problem. Auch die Erdnussallergie ist in unseren Breiten selten. Diagnostisch kommen unter anderem der Prick zu Prick Test sowie die Komponentendiagnostik in Frage.

Weitere Informationen

Artikel Sekundäre Nahrungsmittelallergien (Wolfgang Hemmer et al)

AWMF Leitlinien

Internationale Leitlinien

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Medikamentenallergie

Nahezu alle Medikamente können unterschiedlichste allergische Symptome hervorrufen. Neben der Soforttyp-Allergie sind Allergien vom verzögerten Typ häufig. Symptome reichen von der einfachen Urtikaria bis zu Kreislaufreaktionen, vom unkomplizierten makulopapulösen Exanthem bis zum langwierigen Verlauf eines DRESS oder der lebensbedrohlichen TEN. Allen Formen ist gemeinsam, dass sie oft auf Grund fehlender diagnostischer Möglichkeiten nicht einfach diagnostiziert werden können. Häufig führt nur Provokationstestung zum Ziel, die allerdings bei schweren anamnestischen Reaktionen kontraindiziert sind. Die ohnehin sehr eingeschränkte IgE Diagnostik kann bei negativen Ergebnissen niemals eine Medikamentenallergie ausschließen.

Weitere Informationen

Artikel Arzneimittelunverträglichkeit (Stefan Wöhrl)

Provokationstestungen – Leitlinien AG Allergologie

AWMF Diagnostik von Arzneimittelreaktionen

EAACI - aspirin provocation tests

EAACI - hypersensitivity reactions to betalactams

 

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Kontaktallergien

Kontaktallergien sind häufige Auslöser von Ekzemen. Die auslösenden Kontaktallergene können im privaten und im beruflichen Umfeld zu finden sein. In der Allgemeinbevölkerung erkranken pro Jahr etwa 7 %  an allergischen Kontaktekzemen. Pathogenetisch liegt eine T-Zell-vermittelte Allergie vom Spättyp (Typ-IV-Reaktion) zugrunde. Gewöhnlich sind die allergischen Kontaktekzeme in den Hautarealen mit direktem Allergen-Kontakt lokalisiert und weisen gegebenenfalls Streuung in andere Körperareale auf. Bei hochgradiger Sensibilisierung können als Auslöser auch lufttragende Allergene verantwortlich sein („aerogenes allergisches Kontaktekzem“). Eine seltene Variante ist das photoallergische Kontaktekzem in UV-belichteten Körperregionen.

Weitere Informationen:

Durchführung des Epikutantests mit Kontaktallergenen
Deutschsprachige Leitlinien

Empfehlungen, Leitlinien und Stellungnahmen der Deutschen Kontaktallergie-Gruppe (DKG)
Deutsche Kontaktallergie-Gruppe (DKG)